I UNTERRICHT

Die Physikusse lieben die trockene, die theoretische, die unsensible Physik. Bei uns ist Physik, wie sie ist: der Kampf mit Formeln, nicht funktionierende Experimente und Denkaufgaben zum Verzweifeln. Doch zum Erstaunen der Umwelt ist gerade die Mischung aus Show und Unterricht, aus Faszination und Verzweiflung, aus Theorie und Praxis genau das, was die Physikusse wollen – Physik eben!

I SHOW

In einer Show ist Physik immer irgendwie cool. Elektrizität schwingt melodisch, Feuer inszeniert sich dramatisch und Magnetismus schwelgt in theatralischer Anziehung und Abstoßung. Das Publikum ist fasziniert von einem naturwissenschaftlichen Gebiet, das es in der Schule gemieden hat.


I WETTBEWERBE

I KONTAKT

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I SINGAPUR

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I PHYSIKUSSE

Schule besteht aus Lehrern und Schülern, die nach Klassen, Jahrgängen, Fächern geteilt werden. Die Schule beginnt um 7:55Uhr und endet an Kurztagen um 13:30, an Langtagen um 15:30Uhr.  Wir bewegen uns mit den Physikussen in einer Art Parallelwelt. Physikusse bestehen aus zwei Lehrern und ca. 15 Schülern - und mittlerweile über 20 ehemaligen Schülern, denn die Physikusse enden nicht mit dem Schulabschluss. Wir lernen gemeinsam, fächerübergreifend und ausserhalb des Unterrichts. Physik steht im Mittelpunkt - aber auch alles andere was Spaß macht. Zu unserem Kerngeschäft gehört die Erstellung und Aufführung von Physikshows.



Mensch oder Maschine?



weitere Unterrichtsprojekte Impressum und Haftungsausschluss

I AKTUELL

Extratrocken – die Wassershow der Physikusse

Passend zur interaktiven Ausstellung »MeerErleben« im Deutschen Museum Bonn haben die Physikusse eine Show konzipiert. „Extratrocken – die Wassershow“ wurde anlässlich des Museumsmeilenfestes vom 15. bis 18. Juni mehrfach aufgeführt. Wasser ist ein unglaublich faszinierendes Medium. Lebensnotwendig, nützlich und wunderschön. Die Physikusse vermitteln in ihrer mitreißenden Show didaktisch geschickt Fakten rund um das nasse Element.





Physikusse bilden Physiklehrer fort

An die 30 Physiklehrer trafen sich im Oktober 2017 im Physikzentrum Bad Honnef zum Thema „Physikshows und Freihandexperimente“. Physikshows werden immer beliebter um sowohl Schüler, wie auch ein breites Publikum für Naturwissenschaften und insbesondere Physik zu begeistern - ob auf kleinen oder großen Bühnen oder im nationalen oder internationalen Fernsehen, von den Physikanten bis zu den MythBusters. Gezeigt werden gigantische Explosionen, ganze Gebäude werden unter Wasser gesetzt und Eisblöcke haben die Größe von Hochhäusern. Man kann sich des Gefühls nicht erwehren, als würde es darum gehen, alles immer größer und immer lauter und superlativer zu machen. Können wir so wirklich Menschen für Physik begeistern? Warum sind denn alle immer so enttäuscht vom Physikunterricht? Weil es dort nicht so superlativ zugeht? Zur Physik gehört eben mehr, als nur Knall und Feuer. Man betuppt sein Publikum wenn man suggeriert, dass Physik-Unterricht wie eine Physik-Show und eine Physik-Show wie Physikunterricht ist. Zur Physik gehört die Begeisterung für die Zusammenhänge, der Spaß an der Mathematik dahinter, der Umgang mit Formeln und ja, auch das Experimentieren. Die Physikusse zeigen im Rahmen der Fortbildung, dass man sich auch trauen darf, eine Physik-Show gänzlich ohne Experimente zu machen - und dass diese deshalb nicht weniger lustig und unterhaltsam ist. Wir stellen Moleküle, physikalische Größen und Zusammenhänge mit Verkleidungen, tollen Bildern und viel Bewegung dar. Dem Publikum bleiben diverse Eselsbrücken sicherlich im Gedächtnis. Souveräne Schüler, die mit leuchtenden Augen zeigen, dass Physik auch ohne Experimente Spaß macht, runden die gelungene Show ab.




Projekt Singapur

Ein Kooperationsprojekt der Talentförderung Physikusse mit der Universität Bonn und der Universität Singapur


Das Projektziel ist die Stärkung der drei Schlüsselkompetenzen (laut OECD) “acting autonomously, using tools interactively (and interdisciplinary) and functioning in socially heterogeneous groups.” Die Schüler lernen, sich in pluralistischen und multikulturellen Gesellschaften zurecht zu finden und mit anderen gut auszukommen, zusammenzuarbeiten und Konflikte handhaben und lösen zu können. Sie lernen in Gruppen über soziale Differenzen hinaus zu agieren sowie mit Unterschieden und Gegensätzen umzugehen.


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Die Physikusse bedanken sich bei der Hennef Stiftung der Kreissparkasse Köln,  die dieses Projekt finanziell unterstützt.


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