Die Physikusse haben von Professor Kubitscheck vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn den Auftrag erhalten, Lernmaterialien und Versuchsaufbauten für das Praktikum zur Physikalischen Chemie seiner Studenten zu erstellen. Ziel ist es, dass die Studenten mit dem Aufbau einen neuen Versuch zur optischen Auflösung und Spektroskopie selbstständig durchführen können.


Das Thema Optik wird im Schulunterricht leider oft vernachlässigt und von vielen als unendlich kompliziert empfunden. Im Studium ist Optik oft ein notwendiges Übel, welches man sich selbst mühsam beibiegen muss. Und da kommen die Physikusse ins Spiel. Wir möchten unseren Spaß an Optik mit pfiffigem, didaktischem Material und selbst konzipierten Versuchsaufbauten vermitteln.


Zunächst muss der Aufbau natürlich sorgfältig geplant werden. Mit einem dynamischen Konstruktionsbild ermitteln die Physikusse die Gegenstandsweite, -höhe, Brennweiten und Orte der Spiegel. Nach solchen optischen Konstruktionen werden vielfältige Mikroskope, Teleskope und andere Geräte gebaut. Diese Konstruktion entsprechen nicht unbedingt dem realen Lichtweg. Wenn man sich einmal ein wenig damit auseinandersetzt, macht das Knobeln an den Konstruktionen viel Spass.






Projekt Optik-Praktikum (PrOP)

Kooperation mit der Universität Bonn

Wir realisieren die Darstellung und Animation eines neuartigen Mikroskoptyps – eines sogenannten Lichtscheiben–Fluoreszenzmikroskops für die Universität Bonn.


Versehen mit Beschriftungen verdeutlicht die 3D-Ansicht geschickt die Funktionsweise des komplexen Systems aus Spiegeln, Scannern, Linsen und Lasern.

Eine spezielle Variante einer solchen von uns erstellten Grafik ziert das Buchcover „Fluorescence Microscopy: From Principles to Biological Applications” von Prof. Ulrich Kubitscheck, das im April 2013 erscheint.

Lichtscheibenfluoreszenzmikroskop

Kooperation mit der Universität Bonn

Kooperationsprojekte mit der Universität Bonn

Kooperation mit der Universität Bonn

Film "geschickte RNA" Making of "geschickte RNA"

Im Kooperationsprojekt AnViP arbeiten Dozenten, Studenten, Lehrer und Schüler gemeinsam. Das Leitungsteam besteht aus Professor Ulrich Kubitscheck aus der Abteilung für Biophysikalische Chemie des genannten Instituts und Nina Wentz für die Gesamtschule. Das Besondere an diesem Projekt ist der Transfer von Wissen und Know-How nicht nur von der Universität in die Schule, sondern auch dessen Umkehrung. Hochbegabte Schüler verfügen über wertvolles Wissen und Fähigkeiten und sind nicht nur reine Wissensempfänger. Durch die gegenseitige Anerkennung von Potential und Leistung können Dozenten, Studenten, Lehrer und Schüler als gleichberechtigte Mitglieder zu einem Team zusammenwachsen.


Im Institut für Biophysikalische Chemie wird u.a. erforscht, wie eine RNA nach der Herstellung im Zellkern diesen verlässt, um ihre biologische Information in das Zellplasma zu bringen. Hochaktuelle Forschungsergebnisse, die noch niemand gesehen hat, müssen für Publikationen und Vorträge visualisiert werden.

Kooperationsprojekt mit dem Institut für Biophysikalische Chemie der Uni Bonn

Die Visualisierung zu den aktuellen Forschungen zum Transport von RNA mit Fokus auf den Vorgängen bei der Translokation durch die Zellkernporen ist Gegenstand eines Filmbeitrags zum Wettbewerb Nanospots. Beim Nano-Kurzfilm-Festival zum Thema „Wie fühlt sich Nano an?“ Erreichen wir den undankbaren vierten Platz.  


Die Schüler übernehmen eigenverantwortlich die Entwicklung und Realisierung der Animationen der biologischen und physikalischen Prozesse. Eine Visualisierung schafft Fakten und muss wissenschaftlich korrekt sein. Wie also visualisiert man Dinge, von denen es nur sehr grobe Vorstellungen gibt? Das fordert das gesamte Team. Visualisierungen, die erstellt werden, sind somit einem ständigen Wandel unterzogen. Die Schüler erstellen eine Grafik, befragen Forscher, formen um, fordern Feedback, sichten Publikationen und modifizieren erneut.

Wettbewerb Nanospots

Pressemitteilung