1. Platz beim Wettbewerb freestyle-physics 2019

Die Physikusse konstruierten mit viel Herzblut eine raffinierte Aschenputtelmaschine für den Wettbewerb freestyle-physics 2019 in Duisburg. Ziel der Aufgabe war es, eine Maschine zu entwerfen und zu bauen, die ein Gemisch von verschiedenen Objekten trennen oder sortieren kann.

Die Aschenputtelmaschine der Physikusse kann Kugeln, Quader und Steine nach Form und Größe sortieren. Falsche Farben von Kugeln werden von einem Sensor erkannt und mit einem Schläger auf sehr lustige Art und Weise herausgekickt. Plastikschnipsel und Aluplättchen werden mit Hilfe von Unterschieden beim Luftwiderstand sortiert. Mit physikalischem Knoff-Hoff wird Eisenpulver aus einer Flüssigkeit gefischt (Ferromagnetismus). Chemisch entfernt die Maschine durch Elektrolyse Ionen (Kuperionen) aus einer Lösung. Mittels Destillation wird ein Ethanol-Wasser-Gemisch bezüglich der Siedetemperatur separiert. Die unterschiedliche Dichte hilft Öl von Wasser zu trennen. Über die Löslichkeit werden Steine von Salzen (Kupersulfat) und durch Adsorption der Farbstoff von der Fanta getrennt. In letzter Minute haben die Physikusse noch eine weitere Idee eingebaut. Kurz vor Bewertung durch eine fachkundige Jury aus Professoren und Universitätsmitarbeitern haben sie noch eine Möglichkeit gefunden, eingefettet von nicht eingefetteten Kugeln zu trennen.

Da das Hauptbewertungskriterium die Anzahl der Unterscheidungsmerkmale war, konnten sich die Physikusse mit 11 Trennverfahren deutlich vom Rest der Konkurrenz abheben und gewannen souverän den 1. Preis.

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